Neuer Grenzwert für Blei seit dem 01.12.2013

Neuer Grenzwert für Blei im Trinkwasser seit dem 1.12.2013

Der bisher gültige Grenzwert für Blei im Trinkwasser betrug 0,025 mg/L. Seit dem 1. Dezember 2013 ist der neue Grenzwert in Kraft, 0,010 mg/L Blei dürfen nicht überschritten werden.

Information des Umweltbundesamtes:
Neuer Grenzwerte für Blei ab 2013 – Verpflichtung für Wasserversorger und Eigentümer/-innen:
Trinkwasser muss in Deutschland den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen. Diese hat für Blei einen Grenzwert von 25 Mikrogramm pro Liter vorgeschrieben. Ab dem 01.12.2013 wird der Grenzwert für Blei auf 10 Mikrogramm pro Liter Trinkwasser abgesenkt. Dieser Wert kann nach Expertenmeinung nur eingehalten werden, wenn keine Bleirohre mehr im Wasserversorgungssystem vorhanden sind.
Für die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte sind bis zur Übergabe in die Hausinstallation die örtlichen Wasserversorger verantwortlich, für das gesamte Leitungssystem im Haus ab dem Wasserzähler die Haus- und Wohnungseigentümer.

Den Flyer/ Information für Kunden finden Sie hier:
Trinkwasser wird bleifrei

bbr-Artikel 11-2013: Zentrale Dosierung von Silikaten und Silikat-Phosphat-Mischungen

Die zentrale Dosierung von Silikaten und Silikat-Phosphat-Mischungen
als ökonomisch sinnvolle Maßnahme zur Optimierung der Trinkwasserqualität

• Vermeidung von Qualitätsstörungen
• Einsatz von Inhibitoren
• Prüfung der Korrosion im Trinkwassersystem
• Wirkungsprüfung von Inhibitoren
• Optimierung der Inhibitorzusammensetzung

Trinkwasser soll natürlich frisch, klar und schmackhaft sein. Daher wird das Trinkwasser im Wasserwerk nach europäischen Standards aufbereitet und in guter Qualität abgegeben. Oft kommt es jedoch auf dem Transportweg vom Wasserwerk zum Verbraucher zu mitunter beträchtlichen Qualitätsstörungen, die sich in Trübung und Verfärbung des Trinkwassers zeigen. Die Ursachen hierfür können unterschiedlicher Art sein, häufig handelt es sich um eine Kombination mehrerer Einflüsse.

Hier finden Sie den ganzen Artikel:
Zentrale Dosierung von Silikaten und Silikat-Phosphat-Mischungen

Korrosionsinhibitoren: Phosphat und/oder Silikat im Trinkwasser

Korrosionsinhibitoren auf Basis von Phosphat und Silikat optimieren die Trinkwasserqualität und reduzieren hygienisch relevante Parameter (z.B. Schwermetalle). Phosphat und Silikat als Wirkstoff der Inhibitoren wird in vielen Trinkwasserverorgungen erfolgreich eingesetzt. Die Behandlung ist in den DVGW-Arbeitsblättern W 215, Teil 1 und 2, beschrieben und entspricht dem Stand der Technik.

Die Anwendung von Phosphaten und Silikaten im Trinkwasser ist geregelt durch die „Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung)“ und der damit verbundenen „Liste der Aufbereitungsstoffe und Desinfektionsverfahren gemäß § 11 Trinkwasserverordnung“, die vom Umweltbundesamt (UBA) geführt wird. Hier werden sowohl der Verwendungszweck als auch die Reinheitsanforderungen an diese Stoffe festgelegt (DIN EN-Normen). Gemäß dieser Liste ist eine maximale Dosierung von 6,7 mg/l Phosphat (PO4) und 15 mg/l Silikat (SiO2) zulässig. Der benötigte und tatsächliche dosierbedingte Eintrag in ein Versorgungssystem ist i.d.R. jedoch deutlich niedriger.

Um die Umwelt trotz geringer Dosiermengen nicht mehr als nötig mit Phosphaten zu belasten, werden zusätzlich zu den Phosphaten Silikate zum Korrosionsschutz eingesetzt. Bei hervorragender Deckschichtbildung sind durch synergistische Effekte der kombinierten Dosierung von Phosphaten und Silikaten deutlich verminderte Phosphateinträge möglich.

Mehr zu den Vorteilen, dem Wirkungsmechanismus und zu den hygienischen Aspekten finden Sie in folgender PDF:
Metaqua-Phosphate